Ajan zinkler | opernsänger | bariton

home | biografie | repertoire | kalender | presse | stimme | fotos | cds | kontakt | gästebuch | links | impressum

 

biografische daten

biografie

Der Bariton Jan Zinkler wurde in Coburg geboren und wuchs im musikalischen Elternhaus auf. Nach dem Abitur in Köln ging er nach München, um Opernsänger zu werden. Ein parallel zu seinem Gesangsunterricht bei Lilian Benningsen laufendes Studium der Politologie beendete er nach zwei Semestern. Drei Jahre nach dem Abitur begann der Bariton seine professionelle Laufbahn als Opernsänger.

Von September 1988 bis zum Sommer 2003 war Jan Zinkler an der Bayerischen Staatsoper München unter Vertrag: zunächst als Studio-, seit Januar 1991 als reguläres Ensemblemitglied des Hauses. Aktuell ist der Bariton vor allem dem Staatstheater Braunschweig verbunden. Jan Zinkler verfolgt an diesem Haus die Ausweitung seines Fachs hin zu Partien des dramatischen Baritonrepertoires.

In jüngerer Vergangenheit hat der Sänger deshalb nicht nur Klingsor (Parsifal) und Escamillo (Carmen) in sein Repertoire aufgenommen, sondern seit August 2004 u.a. auch als Alfio und Tonio (Cavalleria rusticana / Pagliacci), Jaroslav Prus (Véc Makropulos), Sprecher (Zauberflöte), Verdis Macbeth, Ein Fremder / Francesco (Mona Lisa), Scarpia (Tosca), Lindorf / Coppelius / Miracle / Dapertutto (Les contes d'Hoffmann), Iago (Otello), als Don Giovanni, Giorgio Germont (La traviata), Don Sebastiano (Tiefland),
Marcello (La bohème) und Friedrich von Telramund (Lohengrin) debütiert.

Zum Repertoire des Baritons gehören außerdem Mozarts Papageno (Zauberflöte), Guglielmo (Cosi fan tutte), Figaro (Le nozze di Figaro), der König in Orffs „Die Kluge“, Dottore Malatesta (Don Pasquale), Elviro (Xerxes) sowie Albert (Werther) und der Harlekin in Richard Strauss’ „Ariadne auf Naxos“.

Neben diesen und anderen Rollen setzt sich Jan Zinkler immer wieder mit zeitgenössischer Musik auseinander und wirkte bei mehreren Uraufführungen mit. So sang er u.a. 1991 den Dottore in Trojahns erster Oper „Enrico“, auf den 1998 Malvolio in „Was ihr wollt“ folgte. In der europäischen Erstaufführung von Dominic Argentos „The dream of Valentino“ gab Zinkler den Mogul und Ludwig II. in der Uraufführung von Matthus' Oper "Cosima". Der Bariton war Orpheus in Rupperts „Der letzte Orpheus“ und sang in den Uraufführungen von „Ubu Rex“ (Penderecki) und „Schlachthof V“ (von Bose).

Jan Zinkler gastierte unter anderem an den Staatsopern Hannover, Hamburg, Stuttgart sowie Unter den Linden Berlin, den Staatstheatern von Saarbrücken, Braunschweig und Kassel, der Komischen Oper Berlin, außerdem am Musiktheater im Revier (Gelsenkirchen), in Palermo (Teatro Massimo), Klagenfurt, Innsbruck und Regensburg. Er sang in der Alten Oper Frankfurt, den Philharmonien von München und Köln sowie bei den Eutiner und den Schwetzinger Festspielen.

Der Bariton musizierte unter anderem mit den Dirigenten Daniel Barenboim, Michael Boder, Wolfgang Sawallisch, Jaques Delacôte, Jun Märkl, Dennis Russel Davies, Ivor Bolton, Giuseppe Sinopoli, Sir Colin Davies, Marcello Viotti, Zubin Mehta, Phillipe Augin, Peter Schneider, Roberto Paternostro, Michail Jurowski, Jonas Alber, Alexander Joel und Adam Fischer.

Jan Zinkler arbeitete außerdem mit Regisseuren wie August Everding, Peter Mussbach, Richard Jones, Martin Duncan, Grischa Asagaroff, Martin Kuŝej, Volker Schlöndorff, Lina Wertmüller u.a.
Auf Compact-Disc liegen drei Operngesamtaufnahmen mit dem Sänger vor: Trojahn: „Enrico“ (Dottore) – Bizet: „Carmen“ (Dancairo) – Händel: „Serse“ (Elviro). Außerdem wurde seine Tätigkeit wiederholt durch Rundfunkaufnahmen dokumentiert.

Die Operntätigkeit des Baritons wird ergänzt durch verschiedene Aufgaben im konzertanten Bereich: IX. Symphonie (Beethoven) – Ein deutsches Requiem (Brahms) – Requiem (Mozart) - Bachkantaten - Die erste Walpurgisnacht (Mendelssohn) etc.

Er war Stipendiat der Richard-Wagner-Stipendienstiftung und Träger des Kulturförderpreises seiner Geburtsstadt Coburg.

biografie

> nach oben

dowload Biografie